Oberösterreicher des Tages – ich freue mich.

So, jetzt bin ich also Oberösterreicher des Tages. Ein gutes Gefühl. Einer Reihe prominenter Musiker, Politiker und Lebensretter wurde dieses Prädikat verliehen, Soweit ich weiß, jedoch noch keinem Krimi-Autoren. Sollte ich mir darüber Gedanken machen? Steht ein gesellschaftspolitischer Paradigmenwechsel vor der Tür?
Keine Ahnung. Heute bin ich auch ein wenig müde, unorthodox zwar, weil ich ja wirklich wenig Schlaf brauche, aber, wenn man durch Gratulationsmails geweckt wird, und das vor dem Erreichen der Minimalschlafzeit, leidet die Konzentrationsfähigkeit doch ein wenig.
Interessant vielleicht auch, dass der Grund dieser Ehrung meine Buchserie mit Michael Schröck ist. Er ist kein Oberösterreicher, lebt unweit von München, ja, Schröck ist nicht einmal Inspektor, oder Oberst, wie die Polizisten seines Ranges hierzulande betitelt werden, er ist deuscher Kriminalhauptkommissar und ermittelt im neuen Buch, „Grazer Verschwörung„,  für den deutschen Bundesnachrichtendienst und das ausgerechnet in der Steiermark.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass in meinem Schrank keine oberösterreichische Tracht hängt, nicht einmal eine Lederhose nenne ich mein eigen – ich habe vor Jahren schon mein Motorraddress verkauft, aber die wäre als landestypisches Kleidungsstück ohnehin nicht durchgegangen.  Was bliebe dann noch? Ja, die liebe Leserinnen und Leser meiner Bücher, Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher die Krimis mögen. Grund genug zu danken und  „Oberösterreicher des Tages“ sein.

OÖN130506

„Grazer Verschwörung“

http://www.amazon.de/Grazer-Verschw%C3%B6rung-Edwin-Haberfellner/dp/3954510758

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