„KItzbühel Ice“ – Was sagen die Leserinnen und Leser? – Rezensionen

Es ist wie der Applaus für den Schauspieler, das Lob der Leserinnen und Leser. Hier ein paar Auszüge. Ich freue mich, vielen Dank:

Und es hat Boom gemacht….

Kitzbühel Ice

Leseeindruck:

Im Tiroler Nobelort Kitzbühel gibt es eine Explosion, bei der ein junger Mann ums Leben kommt und es einige Verletzte gibt. Ein Fall auf den der Münchner BND-Agenten Michael Schröck angesetzt wird, da der Tote Sohn eines Staatssekretärs ist. Während die örtliche Polizei von einen Unfall ausgeht, stellt Schröck sehr schnell fest, dass der Tote Crystal Meth hergestellt hat und gefesselt war, als die Explosion geschah.

Schon mit dem Prolog wird man in die Geschichte hineingezogen, denn man erlebt mit, wie der junge Mann versucht, die Zeitschaltuhr zu erreichen, um die Explosion zu verhindern. Wer hat es auf in abgesehen?

Schon bei der Anreise wird Schröck bedroht, aber sein Gegner ahnt nicht, dass er ihn damit nur anheizt. Daher kann Schröck froh sein, dass sein Zeuge Bruce Coolman zwar durch die Explosion verletzt wurde, aber ein gut durchtrainierter amerikanischer Polizist ist. Eigentlich war der nur zum Wandern nach Kitzbühel gekommen. Schröck will nicht aufgeben, sein Gerechtigkeitssinn kann sich nicht damit abfinden, dass Täter einfach davon kommen können. Schröck und auch Coolman sind sympathische Menschen, die ein tolles Team bilden, zumindest bis Bruce Hunger bekommt oder er mal eben einen kleinen Spaziergang oder Dauerlauf machen muss.

Aber auch die anderen Personen waren gut und authentisch dargestellt, auch wenn mir einige wirklich nicht sympathisch waren.

Es gibt reichlich Wendungen, die einen immer wieder in die Irre führen, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt.

Dieser fünfte Fall von Schröck war spannend und macht Lust darauf, auch die anderen Fälle kennenzulernen.
buecherwurm1310

Mit „Kitzbühel Ice“ liegt uns hier der fünfte Fall für BND Mitarbeiter Michael Schröck vor, für mich war es nach „Tod in Kitzbühel“ Schröcks nächster Fall. Auch in diesem Kriminalroman schaffte es Autor Edwin Haberfellner abermals mich packend und fesselnd zu unterhalten.Schon der Prolog ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Heiß und kalt lief es mir während des Lesens den Rücken rauf und wieder runter, denn bei einer gewaltigen Explosion kommt ein junger Mann grausam ums Leben. Dann beginnt der Haupthandlungsstrang, in dem wir lesen, was der Buchrückentext bereits erahnen lässt: Bei dem Opfer aus dem Prolog handelt es sich nicht um irgendein jungen Mann, sondern um den Sohn eines Staatssekretärs, der sogleich  Kommissar und BND-Agent Michael Schröck beauftragt, die genauen Umstände, die zu seines Sohnes Tod führten zu ermitteln. Diese Ermittlungen führen Schröck dann auch prompt ins Kitzbüheler Drogenmilieu….

Der Kriminalroman ist vom Schreibstil und Handlung her knackig und fesselnd. Michael Schröck war mir noch bestens aus dem Vorgängerband bekannt und wurde schnell warm mit ihm und der Handlung. Schauplatz des Verbrechens ist der beschauliche High Society-Ort Kitzbühel. Auch hier wieder hat mich der Kitzbüheler Lokalkolorit angenehm gefallen.

Auch das eindeutig doppeldeutige Cover mit weißem Schnee in Kitzbühel ist sehr passend und treffend eingefangen.

Die 36 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilt auf 190 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen. Auch dieser Roman ist ein wahrer Pageturner, den man – einmal angefangen – nicht mehr aus den Händen legen kann.
esposa1969

Eine spektakuläre Explosion erschüttert das Zentrum Kitzbühels und reißt einen jungen Mann in den Tod. Von dessen Vater beauftragt, versucht Kommissar und BND-Agent Schröck den tatsächlichen Tathergang zu ermitteln und erhält dabei unerwartete Hilfe von Bruce Coleman, einem amerikanischen Detective, der in seinem Wanderurlaub von der Explosion verletzt wurde und nun neugierig geworden ist. Die Ermittlungen führen das ungleiche Team in das Kitzbüheler Drogenmilieu.

Dieser Kriminalroman vereinigt Lokalkolorit mit internationalem Agentenflair. Das ungleiche Team ergänzt sich perfekt und sorgt für eine actionhaltige Aufklärung des Falles. Die klare, schnörkellose Sprache lässt „Kitzbühel Ice“ zu einem rundum zufriedenstellenden und unterhaltsamen Lesevergnügen und zusammen mit dem reduziert gestalteten Cover zu einem stimmigen Gesamtpaket werden.

Auch die Nebencharaktere sind solide und stimmig gezeichnet, ihr Schicksal lässt einen nicht unberührt und die letztendliche Auflösung ist in allen Belangen zufriedenstellend und auch menschlich überzeugend.

Von meinem ersten Emons-Krimi wurde ich wahrlich nicht enttäuscht. Der ausgezeichnete sprachliche Stil lässt einen neugierig auf die anderen Teile der Reihe werden und das Design macht sich außerdem noch gut im Regal. Sicherlich auch eine gute Geschenkidee für einen Liebhaber ausgefallener Krimihandlung.
LinaLiestHalt

Ich war schon von Tod in Kitzbühel so begeistert, dass ich jetzt natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung war.  Edwin Haberfellner hat mir auch mit Schröcks neuem Fall wieder einmal wirklich gute Unterhaltung geboten.

Es geht schon mit einem fesselnden Prolog los, der einen sofort in die Story holt. Man wird Zeuge, wie ein gefesselter Mann versucht eine Zeitschaltuhr zu stoppen, wird es ihm gelingen die Gasexplosion zu verhindern? Wie schon vom Klappentext her ersichtlich, gelingt ihm dies nicht, ich habe trotzdem regelrecht mit dem Mann gezittert. Bei dem Toten handelt es sich um den Sohn eines Staatssekretärs, deshalb wird Schröck als BND Mann für Ermittlungen vor Ort geschickt. Dies scheint allerdings jemandem überhaupt nicht zu passen, denn Schröck erhält schon auf der Reise erste Drohanrufe. Wer sind diese mächtigen Leute, die perfekt im Bilde sind? Schnell stellt sich heraus, dass sich in der Wohnung des Toten ein Drogenlabor befand. Muss es Schröck mit der Drogenmafia aufnehmen oder steckt hier noch viel mehr dahinter? Spannende und gefährliche Ermittlungen beginnen.

Der Fall an sich ist rasant. Klar es fliegt eine Drogenküche in die Luft und die Explosion ist nicht von schlechten Eltern. Dann ermittelt hier Schröck, ein BND Agent, da fehlt natürlich auch das zugehörige Agentenflair nicht. Es wird zu härteren Methoden gegriffen und wenn Bruce Coolman, der durchtrainierte amerikanische Detektive, der eigentlich hier Wanderurlaub machen wollte, dann aber vom Zeuge zum Ermittlungspartner aufsteigt, zuschlägt, dann kann man nicht mit Feingefühl rechnen. Die beiden geben ein perfektes Team ab und der Leser kann wirklich viel rätseln. Es mangelt auch nicht an geschickt gelegten Finten. Ich war wirklich viel am Grübeln und durch kleine Hinweise, die aber nie zu viel verraten, wird die Spannung lange hoch gehalten. Einen kleinen Einblick in Schröcks Privatleben bekommt man auch. Allerdings nur so viel, dass zu erkennen ist, dass er Herz hat und seine Freundin Silvia liebt. Meist aber nur durch kleine Zwischenbemerkungen. Der Schwerpunkt liegt also eindeutig auf den Ermittlungen.

Schröck, den ich im letzten Band ja noch eher reserviert empfunden habe, wird mir immer sympathischer. Ich wusste, dass er sein Herz am rechten Fleck hat, aber seine Eifersüchteleien machen ihn noch menschlicher. Vielleicht ganz gut, dass Silvia mit Begleitung im Wanderurlaub ist und sich nicht meldet. Besonders toll finde ich sein ausgeprägtes Gerechtigkeitsbewusstsein und dass er auch wirklich keine Gefahr scheut um zum Ergebnis zu kommen. Bruce Coolman fand ich von Anfang an super sympathisch und ich konnte viel über ihn schmunzeln. Der durchtrainierte Spitzensportler, der vor dem Frühstück mal schnell seinen Dauerlauf absolviert und Schröck dann mit „na lazy German“ begrüßt, ist ständig am Futtern, aber auch allzeit einsatzbereit, wenn es darauf ankommt. Ich war richtig froh, dass er bei der Zeugenbefragung Schröck von seinen Fähigkeiten als Ermittler überzeugen konnte. Die beiden haben wirklich ein gutes Team abgegeben.  Auch die Nebenrollen werden gut dargestellt. Ich konnte mich z.B. super in Lena, die Freundin des Opfers, hinein versetzen und habe stellenweise richtig mit ihr gelitten.

Der Autor lässt stets durchblicken, dass der Krimi in Kitzbühel spielt. Hier tummelt sich die High Society, die sich Zweitwohnungen im Luxus Skigebiet zugelegt hat. Jeder Skandal und vor allem negative Presse muss unter allen Umständen vermieden werden, um die Einnahmen durch den Tourismus nicht zu vermasseln. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Ort, der mit tollen Lokalitäten und einem traumhaften Bergpanorama glänzen kann
Antek

Vielen Dank!

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