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tod


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P&B


18.4.2016
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ed-Bucherei


tod im SGTEdwin Haberfellner
Tod im Salzkammergut

Der deutsche Honorarkonsul in China wird am Beinhaus in Hallstatt vor den Augen seiner Lebensgefährtin und seiner hilflosen Leibwächter ermordet. Kriminalkommissar Michael Schröck ermittelt und deckt unschöne Machenschaften des Konsuls aus dessen Zeit im Nahen Osten auf. Als weitere Morde geschehen, bekommt es Schröck mit den Eigenheiten der Bevölkerung des Salzkammerguts zu tun und muss erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint.

 

> Emons – Tod im Salzkammergut
>  Vorbestellen – eBook, broschiert

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„KItzbühel Ice“ – Was sagen die Leserinnen und Leser? – Rezensionen

Es ist wie der Applaus für den Schauspieler, das Lob der Leserinnen und Leser. Hier ein paar Auszüge. Ich freue mich, vielen Dank:

Und es hat Boom gemacht….

Kitzbühel Ice

Leseeindruck:

Im Tiroler Nobelort Kitzbühel gibt es eine Explosion, bei der ein junger Mann ums Leben kommt und es einige Verletzte gibt. Ein Fall auf den der Münchner BND-Agenten Michael Schröck angesetzt wird, da der Tote Sohn eines Staatssekretärs ist. Während die örtliche Polizei von einen Unfall ausgeht, stellt Schröck sehr schnell fest, dass der Tote Crystal Meth hergestellt hat und gefesselt war, als die Explosion geschah.

Schon mit dem Prolog wird man in die Geschichte hineingezogen, denn man erlebt mit, wie der junge Mann versucht, die Zeitschaltuhr zu erreichen, um die Explosion zu verhindern. Wer hat es auf in abgesehen?

Schon bei der Anreise wird Schröck bedroht, aber sein Gegner ahnt nicht, dass er ihn damit nur anheizt. Daher kann Schröck froh sein, dass sein Zeuge Bruce Coolman zwar durch die Explosion verletzt wurde, aber ein gut durchtrainierter amerikanischer Polizist ist. Eigentlich war der nur zum Wandern nach Kitzbühel gekommen. Schröck will nicht aufgeben, sein Gerechtigkeitssinn kann sich nicht damit abfinden, dass Täter einfach davon kommen können. Schröck und auch Coolman sind sympathische Menschen, die ein tolles Team bilden, zumindest bis Bruce Hunger bekommt oder er mal eben einen kleinen Spaziergang oder Dauerlauf machen muss.

Aber auch die anderen Personen waren gut und authentisch dargestellt, auch wenn mir einige wirklich nicht sympathisch waren.

Es gibt reichlich Wendungen, die einen immer wieder in die Irre führen, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt.

Dieser fünfte Fall von Schröck war spannend und macht Lust darauf, auch die anderen Fälle kennenzulernen.
buecherwurm1310

Mit „Kitzbühel Ice“ liegt uns hier der fünfte Fall für BND Mitarbeiter Michael Schröck vor, für mich war es nach „Tod in Kitzbühel“ Schröcks nächster Fall. Auch in diesem Kriminalroman schaffte es Autor Edwin Haberfellner abermals mich packend und fesselnd zu unterhalten.Schon der Prolog ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Heiß und kalt lief es mir während des Lesens den Rücken rauf und wieder runter, denn bei einer gewaltigen Explosion kommt ein junger Mann grausam ums Leben. Dann beginnt der Haupthandlungsstrang, in dem wir lesen, was der Buchrückentext bereits erahnen lässt: Bei dem Opfer aus dem Prolog handelt es sich nicht um irgendein jungen Mann, sondern um den Sohn eines Staatssekretärs, der sogleich  Kommissar und BND-Agent Michael Schröck beauftragt, die genauen Umstände, die zu seines Sohnes Tod führten zu ermitteln. Diese Ermittlungen führen Schröck dann auch prompt ins Kitzbüheler Drogenmilieu….

Der Kriminalroman ist vom Schreibstil und Handlung her knackig und fesselnd. Michael Schröck war mir noch bestens aus dem Vorgängerband bekannt und wurde schnell warm mit ihm und der Handlung. Schauplatz des Verbrechens ist der beschauliche High Society-Ort Kitzbühel. Auch hier wieder hat mich der Kitzbüheler Lokalkolorit angenehm gefallen.

Auch das eindeutig doppeldeutige Cover mit weißem Schnee in Kitzbühel ist sehr passend und treffend eingefangen.

Die 36 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilt auf 190 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen. Auch dieser Roman ist ein wahrer Pageturner, den man – einmal angefangen – nicht mehr aus den Händen legen kann.
esposa1969

Eine spektakuläre Explosion erschüttert das Zentrum Kitzbühels und reißt einen jungen Mann in den Tod. Von dessen Vater beauftragt, versucht Kommissar und BND-Agent Schröck den tatsächlichen Tathergang zu ermitteln und erhält dabei unerwartete Hilfe von Bruce Coleman, einem amerikanischen Detective, der in seinem Wanderurlaub von der Explosion verletzt wurde und nun neugierig geworden ist. Die Ermittlungen führen das ungleiche Team in das Kitzbüheler Drogenmilieu.

Dieser Kriminalroman vereinigt Lokalkolorit mit internationalem Agentenflair. Das ungleiche Team ergänzt sich perfekt und sorgt für eine actionhaltige Aufklärung des Falles. Die klare, schnörkellose Sprache lässt „Kitzbühel Ice“ zu einem rundum zufriedenstellenden und unterhaltsamen Lesevergnügen und zusammen mit dem reduziert gestalteten Cover zu einem stimmigen Gesamtpaket werden.

Auch die Nebencharaktere sind solide und stimmig gezeichnet, ihr Schicksal lässt einen nicht unberührt und die letztendliche Auflösung ist in allen Belangen zufriedenstellend und auch menschlich überzeugend.

Von meinem ersten Emons-Krimi wurde ich wahrlich nicht enttäuscht. Der ausgezeichnete sprachliche Stil lässt einen neugierig auf die anderen Teile der Reihe werden und das Design macht sich außerdem noch gut im Regal. Sicherlich auch eine gute Geschenkidee für einen Liebhaber ausgefallener Krimihandlung.
LinaLiestHalt

Ich war schon von Tod in Kitzbühel so begeistert, dass ich jetzt natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung war.  Edwin Haberfellner hat mir auch mit Schröcks neuem Fall wieder einmal wirklich gute Unterhaltung geboten.

Es geht schon mit einem fesselnden Prolog los, der einen sofort in die Story holt. Man wird Zeuge, wie ein gefesselter Mann versucht eine Zeitschaltuhr zu stoppen, wird es ihm gelingen die Gasexplosion zu verhindern? Wie schon vom Klappentext her ersichtlich, gelingt ihm dies nicht, ich habe trotzdem regelrecht mit dem Mann gezittert. Bei dem Toten handelt es sich um den Sohn eines Staatssekretärs, deshalb wird Schröck als BND Mann für Ermittlungen vor Ort geschickt. Dies scheint allerdings jemandem überhaupt nicht zu passen, denn Schröck erhält schon auf der Reise erste Drohanrufe. Wer sind diese mächtigen Leute, die perfekt im Bilde sind? Schnell stellt sich heraus, dass sich in der Wohnung des Toten ein Drogenlabor befand. Muss es Schröck mit der Drogenmafia aufnehmen oder steckt hier noch viel mehr dahinter? Spannende und gefährliche Ermittlungen beginnen.

Der Fall an sich ist rasant. Klar es fliegt eine Drogenküche in die Luft und die Explosion ist nicht von schlechten Eltern. Dann ermittelt hier Schröck, ein BND Agent, da fehlt natürlich auch das zugehörige Agentenflair nicht. Es wird zu härteren Methoden gegriffen und wenn Bruce Coolman, der durchtrainierte amerikanische Detektive, der eigentlich hier Wanderurlaub machen wollte, dann aber vom Zeuge zum Ermittlungspartner aufsteigt, zuschlägt, dann kann man nicht mit Feingefühl rechnen. Die beiden geben ein perfektes Team ab und der Leser kann wirklich viel rätseln. Es mangelt auch nicht an geschickt gelegten Finten. Ich war wirklich viel am Grübeln und durch kleine Hinweise, die aber nie zu viel verraten, wird die Spannung lange hoch gehalten. Einen kleinen Einblick in Schröcks Privatleben bekommt man auch. Allerdings nur so viel, dass zu erkennen ist, dass er Herz hat und seine Freundin Silvia liebt. Meist aber nur durch kleine Zwischenbemerkungen. Der Schwerpunkt liegt also eindeutig auf den Ermittlungen.

Schröck, den ich im letzten Band ja noch eher reserviert empfunden habe, wird mir immer sympathischer. Ich wusste, dass er sein Herz am rechten Fleck hat, aber seine Eifersüchteleien machen ihn noch menschlicher. Vielleicht ganz gut, dass Silvia mit Begleitung im Wanderurlaub ist und sich nicht meldet. Besonders toll finde ich sein ausgeprägtes Gerechtigkeitsbewusstsein und dass er auch wirklich keine Gefahr scheut um zum Ergebnis zu kommen. Bruce Coolman fand ich von Anfang an super sympathisch und ich konnte viel über ihn schmunzeln. Der durchtrainierte Spitzensportler, der vor dem Frühstück mal schnell seinen Dauerlauf absolviert und Schröck dann mit „na lazy German“ begrüßt, ist ständig am Futtern, aber auch allzeit einsatzbereit, wenn es darauf ankommt. Ich war richtig froh, dass er bei der Zeugenbefragung Schröck von seinen Fähigkeiten als Ermittler überzeugen konnte. Die beiden haben wirklich ein gutes Team abgegeben.  Auch die Nebenrollen werden gut dargestellt. Ich konnte mich z.B. super in Lena, die Freundin des Opfers, hinein versetzen und habe stellenweise richtig mit ihr gelitten.

Der Autor lässt stets durchblicken, dass der Krimi in Kitzbühel spielt. Hier tummelt sich die High Society, die sich Zweitwohnungen im Luxus Skigebiet zugelegt hat. Jeder Skandal und vor allem negative Presse muss unter allen Umständen vermieden werden, um die Einnahmen durch den Tourismus nicht zu vermasseln. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Ort, der mit tollen Lokalitäten und einem traumhaften Bergpanorama glänzen kann
Antek

Vielen Dank!

„Kitzbühel Ice“ – „Tod in Kitzbühel“ – 14 Lesungen

Galerie

Diese Galerie enthält 26 Fotos.

Am 15. Mai 2015 erschien „Kitrzbühel Ice“, der fünfte Roman um den Hauptkommissar und Bundesnachrichtenagenten Michael Schröck. Hier eine kleine Bildergalererie meiner Lesungen von Linz, Wien, Graz, Wels, Kirchschlag, St. Johann i. Tirol, Wörgl, Kufstein, Going.

Der neue Roman „Kitzbühel Ice“

kIce                    Ab 15. Mai 2015 im Handel.

 

Kitzbühel Ice

Es ist nicht Winter, und die Kristalle sind kein Schnee. Nur das Blut gefriert.

Crystal Meth – Ice

 

Nach einer spektakulären Explosion, bei der ein junger Mann ums Leben kommt, ermittelt Kommissar Schröck im Tiroler Nobelort Kitzbühel. Als sich herausstellt, dass in der Wohnung des Toten Crystal Meth hergestellt wurde, vermutet er das Motiv im Drogenmilieu. Damit liegt er aber nur fast richtig.

Lesetermine:

23. April 2015, 20:00 Uhr – Wien, Theater KiP, Kunst im Prückl, Stubenring 24/Biberstraße 2, 1010 Wien – Lesung mit Freunden

6. Mai 2015, 19:00 Uhr, Linz, Edwin Haberfellner, Lesung „Kitzbühel Ice“, Wissensturm Linz, Kärntnerstraße 26, 4020 Linz

11. Mai 2015, 19:00 Uhr, Kirchschlag, Gemeindesaal, Lesung „Kitzbühel Ice“, Kirchschlag 44, 4202 Kirchschlag

16. Mai 2015, Graz, 19:00 Uhr, Lesung „Kitzbühel Ice“, Edwin Haberfellner, „nuit internationale des musées –Graz“, Karl-Franzens-Universität Graz, Universitätsplatz 3, 8010 Graz

20. Mai 2015, Graz, 19:00 Uhr, Kriminalmuseum – Karl-Franzens-Universität Graz, Universitätsplatz 3, 8010 Graz, Lesung „Kitzbühel Ice“, Lesung und gemeins. Vortrag mit Mag. Maximilian Edelbacher, dem ehm. legendären Chef des Wiener Sicherheitsbüros.

18. Mai 2015, Linz, 19:00 Uhr, Lesung „Kitzbühel Ice“, BÜCHEREI AM DOM LINZ, Stifterstr. 6, 4020 Linz

22. Mai 2015, Wels – Thalia – MaxCenter

11. Juni 2015, Tirol, 14:00 Uhr, Lesung „Kitzbühel Ice“ (Dort, wo Lena – Protagonistin aus „Kitzbühel Ice“ – zur Schule geht) Tirol, HBLA-Tourismusschule am Wilden Kaiser, Neubauweg 9, 6380 St. Johann

11. Juni 2015, Tirol, 19:00 Uhr, , „Kitzbühel Ice“,Tirol, (Dort, wo Bruce – Protagonist aus „Kitzbühel Ice“ wohnt) Café-Konditorei-Appartements Rainer, Speckbacherstraße 6, 6380 St. Johann in Tirol.

12. Juni 2015, Tirol, 19:00 Uhr, Lesung „Kitzbühel Ice“, Tirol, Tyrolia Buch Wörgl, Bahnhofstraße 42 6300 Wörgl

14. Juli 2015, Wels, 19:00 Uhr, Lesung „Kitzbühel Ice“, Wels, Welser Arkadenhof Kultur Sommer, Stadtplatz 39, 4600 Wels

Und zwischendurch:
Glauser-Jury-Roman 2015

Was gibt es Neues?

… jede Menge.
Da war die Frankfurter Buchmesse, Gelegenheit viele liebe Kolleginnen und Kollegen zu treffen, Menschen kennenzulernen, zu plaudern, sich Streicheleinheiten von meinen Verlagen zu holen und mit meinem Stammhaus, Emons, ein echtes Kölsch zu trinken.
Das neue Buch mit meinem Serienhelden Michael Schröck ist demnächst fertig, Lesungen stehen an und deshalb hier ein paar Bilder und einen Link zu einem Beitrag des Österreichischen Fernsehen im Rahmen von „Österreich liest“, die die letzten Tage und die zukünftigen Aktivitäten zeigen. Viel Spaß beim Blättern.

 

johnSteedPoster krimokt4 IndustrieWien domplakat K800_TatortSChönbottiniIchff14 aniich14 ichemonsff14Am Emons-Messestand.

eichnerKruse

Tod in Kitzbühel – Rezensionen

Literaturrezensionen in Zeitungen, Internet und speziell dafür eingerichteten  Plattformen stellen eine wichtige Form der Empfehlung von Büchern für Leserinnen und Leser dar.
Für Autorinnen und Autoren sind sie das Echo ihrer Zielgruppe, geben Motivation und Anregung.20140211_080804

„Tod in Kitzbühel“ ist im März 2014 erschienen und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit (dem Himmel sei Dank, das war vielleicht ein Aufatmen …).

Aus diesem Grund eine Zusammenfassung der Kritiken meiner Zielgruppe, den Leserinnen und Lesern selbst.
Vielen herzlichen Dank!

 

life

 

Jarmila Kesseler
Nach dem Kriminal-Roman „Grazer Verschwörung“, in welchem Kriminalhauptkommissar Michael Schröck bereits gegen die georgische Mafia ermittelte, ist dieser Kriminalroman Schröcks nächster Fall, in welchem er seinen Scharfsinn erneut unter Beweis stellen muss. Dieser Roman trägt den Untertitel „Tödliches Tirol“ und so begibt sich Kriminalhauptkommissar und BND-Agent Schröck in das Dorf Andreasfurth nahe Kitzbühel um nach dem verschwundenen Moskauer Milliardärsehepaar zu fahnden. Leider sind die Dorfbewohner alles andere als aussagefreudig, was seine Ermittlungen ungleich erschwert, zumal sich auch noch Todesfälle ereignen, die mit dem Verschwinden des Ehepaars zu tun haben? Aber wie könnten diese Morde mit dem Verschwinden des russischen Ehepaares Fomin zusammenhängen? Und was überhaupt ist das Motiv? Wer könnte Interesse an deren Verschwinden haben? Das wirft Fragen über Fragen auf, die den Leser bannen und parallel zu Schröck mitermitteln lassen.

Diesen Kriminalroman habe ich voller Spannung und mit großem Interesse gelesen. Man kann sich nicht nur in Schröck sehr gut reinversetzen, sondern auch in die eiskalte Szenerie des Dorfes Andreasfurth, welches schon fast Stoff für einen Thriller bietet. Das Buchcover lässt einem schon einen kurzen Einblick auf das Dorf gewähren, welches sich nach außen hin und außerhalb des Zaunes keinem Menschen öffnen wird.

Ich war von Beginn der Handlung perfekt im Geschehen drin und konnte – einmal angefangen – die Lektüre nicht mehr aus den Händen legen. Michael Schröck ist einem äußerst sympatihisch und wird sehr detailliert und lebendig beschrieben.

Die 30 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilt auf 207 Seiten haben mich vorzüglich unterhalten, mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Dieser Roman ist ein wahrer Pageturner, den man – einmal angefangen – kaum mehr aus den Händen legen mag.

Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen!

 

by esposa1969
Hallo meine liebe Leser,
im Rahmen einer Buchverlosung durfte ich diesen Regional-Krimi verschlingen:
==  Tod in Kitzbühel – Kriminalroman ==
Autor: Edwin Haberfellner
== Buchbeschreibung: ==
Das Moskauer Milliardärsehepaar Fomin zieht sich in einen beschaulichen Tiroler Ort zurück, nur wenige Kilometer vom mondänen Kitzbühel entfernt, und verschwindet, gleichsam über Nacht, spurlos. Michael Schröck wird mit den Nachforschungen beauftragt. Mehr und mehr entpuppt sich der Fall als Affäre internationalen Ausmaßes, zumal Fomin erhebliche Mittel in den Ausbau einer neuen russischen Erdgaspipeline investiert hat. Ausländische Geheimdienste, aber auch die Bevölkerung des Alpendorfes, machen es dem sympathischen Münchner Ermittler alles andere als leicht, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
== Leseeindrücke: ==
Nach dem Kriminal-Roman „Grazer Verschwörung“, in welchem Kriminalhauptkommissar Michael Schröck bereits gegen die georgische Mafia ermittelte, ist dieser Kriminalroman Schröcks nächster Fall, in welchem er seinen Scharfsinn erneut unter Beweis stellen muss. Dieser Roman trägt den Untertitel „Tödliches Tirol“ und so begibt sich Kriminalhauptkommissar und BND-Agent Schröck in das Dorf Andreasfurth nahe Kitzbühel um nach dem verschwundenen Moskauer Milliardärsehepaar zu fahnden. Leider sind die Dorfbewohner alles andere als aussagefreudig, was seine Ermittlungen ungleich erschwert, zumal sich auch noch Todesfälle ereignen, die mit dem Verschwinden des Ehepaars zu tun haben? Aber wie könnten diese Morde mit dem Verschwinden des russischen Ehepaares Fomin zusammenhängen? Und was überhaupt ist das Motiv? Wer könnte Interesse an deren Verschwinden haben? Das wirft Fragen über Fragen auf, die den Leser bannen und parallel zu Schröck mitermitteln lassen.

Diesen Kriminalroman habe ich voller Spannung und mit großem Interesse gelesen. Man kann sich nicht nur in Schröck sehr gut reinversetzen, sondern auch in die eiskalte Szenerie des Dorfes Andreasfurth, welches schon fast Stoff für einen Thriller bietet. Das Buchcover lässt einem schon einen kurzen Einblick auf das Dorf gewähren, welches sich nach außen hin und außerhalb des Zaunes keinem Menschen öffnen wird.

Ich war von Beginn der Handlung perfekt im Geschehen drin und konnte – einmal angefangen – die Lektüre nicht mehr aus den Händen legen. Michael Schröck ist einem äußerst sympathisch und wird sehr detailliert und lebendig beschrieben.

Die 30 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilt auf 207 Seiten haben mich vorzüglich unterhalten, mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Dieser Roman ist ein wahrer Pageturner, den man – einmal angefangen – kaum mehr aus den Händen legen mag.

Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen!

Belladonna
Rezension bezieht sich auf: Tod in Kitzbühel (Broschiert)
Kriminalhauptkommissar Michael Schröck ermittelt in einem Dorf in der Nähe von Kitzbühel. Ein reiches russisches Ehepaar ist spurlos verschwunden. Die Dorfgemeinschaft hüllt sich in Schweigen, auch als es weitere Tote gibt.
Wie schon in der „Grazer Verschwörung“ geht Schröck ruhig und besonnen vor. Er gerät in gefährliche Situationen und behält dennoch einen kühlen Kopf. Nur die kleinen Alltagssorgen bringen ihn hin und wieder aus der Fassung, was ihn sehr sympathisch macht.
Die Hintergründe der Handlung sind sehr aktuell und gut recherchiert.
Der Schreibstil ist flott, die Figuren lebendig beschrieben und Dialoge mit einer feinen Prise Ironie gewürzt.Ich freue mich schon auf den nächsten Michael Schröck-Krimi.
Sehr empfehlenswert!

Mit Agent Schröck ein Regionalkrimi der etwas anderen Art

Tod in Kitzbühel

Antek
Der ehemalige Kommissar Michael Schröck, der als Agent für den BND tätig ist, bekommt einen neuen Auftrag und soll nach Tirol reisen. Dumm nur, dass seine Haushälterin gerade auf Wolke sieben schwebt und ebenfalls verreisen will. Wer soll sich um die Katze kümmern? Doch das ist das geringste Problem, das ihm dieser unbekannte Liebhaber Kurt noch bereiten wird. In Tirol soll Schröck nach einem bedeutenden russischen Ehepaar fahnden, das über Nacht spurlos verschwunden ist. Die Dorfbewohner von Andreasfurth sind zugeknöpft und werden Schröck kaum nähere Informationen geben. Wird er über den Kellner Manuel, den er gekonnt für sich einspannen kann, mehr erfahren? Der Fall muss auf jeden Fall sehr brisant sein, denn nicht nur das Ehepaar bleibt verschollen, sondern es häufen sich auch die Todesfälle im Ort. Ob die alle etwas mit dem seltsamen Verschwinden zu tun haben?

Anfangs war ich etwas skeptisch. Die Suche nach einem milliardenschweren russischen Ehepaar, kann das genügend Stoff für einen guten Krimi geben? Ja das kann. Denn nach einen kurzen Vorstellung, bei der ich mich sehr amüsiert habe, geht es auch schon auf nach Andreasfurth. Die eisige Stimmung unter den Dorfbewohnern ist regelrecht zu spüren und die ersten beunruhigenden Todesfälle lassen auch nicht lange auf sich warten. Der Fall wird wirklich von Seite zu Seite spannender um dann am Ende mit einer überraschenden Auflösung zu glänzen. So einiges Agenten Know How hat ist natürlich auch dabei, was für mich sehr interessant zu lesen war. Schröck, dem anfangs eine humorvolle Vorstellung zu Teil wird, bleibt etwas blass und reserviert. Aber vielleicht entspricht das auch seiner Art, meint doch seine Freundin, dass er ein toter Goldfisch im Glas romantischer ist als er und zu viel Gefühl kann sich ein Agent beim BND wohl auch nicht leisten. Trotz allem hat er sein Herz am rechten Fleck und Gerechtigkeit ist ihm sehr wichtig. Wenn auch nicht unbedingt mit einem Ermittler, der einem so richtig ans Herz wächst, aber dafür umso mehr mit Spannung, Intrigen und geschickten Ermittlungen hat mich  Edwin Haberfellner regelrecht an „Tod in Kitzbühel“ gefesselt.  Damit hat sich der Regionalkrimi auch seine fünf Sterne noch verdient.

 

RitaLeseviel

Das Kaisergebirge in Österreich. Hierhin verschlägt es Hauptkommissar Michael Schröck im Auftrag des BND, um in Sachen eines verschwunden russischen Milliardärsehepaars zu ermitteln. Eben noch waren diese äußerst beliebt und Wohltäter eines kleinen Ortes nahe Kitzbühel, plötzlich sind sie wie vom Erdboden verschluckt und nicht mehr aufzufinden. Dieses Verschwinden ruft nicht nur den BND sondern auch andere Staaten auf den Plan, denn die Wahlheimat der Russen, das verträumte Andreasfurth, scheint Mittelpunkt einer internationalen Verbindung zu sein, bei der es um eine Erdgaspipeline geht. Im Undercover Einsatz erhofft sich der BND über Schröck an mehr Informationen heranzukommen als über die Polizei. Wäre da nicht diese verschworene, schweigende Dorfgemeinschaft, welche genau dieses völlig zunichtemachen versucht.
„Hier möchte man nicht tot überm Zaun hängen“, fiel mir beim ersten betrachten des Buchcovers ein, welches eine malerische, grüne Weide zeigt, die durch einen eher fadenscheinigen, etwas desolaten Holzweidezaun geteilt wird. Das sollte einen aber keinesfalls vom lesen abhalten.
Den ersten Urlaub mit meinen Eltern, Ende der 70er, verbrachte ich im Kaisergebirge. In Ellmau, keine 18 km von Kitzbühel entfernt. Ich kann mich gut an die Berglandschaft und die Menschen dort erinnern. Sie waren den geldbringenden Touristen freundlich gesinnt, doch nur selten ließen sie sich hinter die Fassade schauen. Der schöne Schein der heilen Bergwelt musste gewahrt bleiben.
Damit hat auch Schröck bei seinen Ermittlungen zu kämpfen. Nur sehr langsam, manchmal eher durch Zufall findet er einzelne Puzzelteile, welche zunächst nicht zueinander passen wollen. Hilfe wird ihm seitens des Kellners Manuel zuteil, der ihn als Teil der Dorfgemeinschaft mit wichtigen Hintergrundinformationen versorgt.
Schon Goethe wusste es im Faust zu beschreiben:  „Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach, wir Armen!“
Der Aufstieg eines ehemals verschlafenen Dorfes durch Geld. Sehr viel Geld. Es erinnert in der Beschreibung ein wenig an Sylt, welches in seinem Dornröschenschlaf dahindämmerte, bis einige weltbekannte und wohlsituierte Menschen es entdeckten und es zu dem machten was es heute ist. Das schürt Neid, Hass und Missgunst.
Es hätte ein Jetset Krimi werden können. Mit protzigen Autos, Schmuckdiebstählen oder Drogengeschichten. Doch Edwin Haberfellner wählte andere Zutaten. Ein verschwundenes Milliardärsehepaar, einige Todesfälle und internationale Korruptionsaffären, das sind die Eckpfeiler aus denen der Schriftsteller wieder einen wunderbaren spannenden Krimi geformt hat. Hier, in und um Kitzbühel, wo normalerweise die Schönen und Reichen sich ein Stelldichein geben, von Toten nur aus Altersgründen oder Unfällen die Rede ist, fernab von der hektischen Großstadt, bettet der Autor seine Geschichte ein. Er entfernt sich dabei von der typischen Winterimpression, der Schickimicki-Bussibussi-Gesellschaft und lässt die Geschichte im heißen Bergsommer spielen.
Haberfellner hat sich seine Landsleute und die Region bei der Recherche ganz genau anschaut. Er beschreibt, wie ein Dorf vom Geld profitiert und gleichzeitig vieles zerstört wird, was den Ort vormals ausgemacht hat. Er weist auf Probleme hin, die sich dem Durchschnittstouristen nicht mal im Entferntesten offenbaren.
Fazit: Wie auch Schröck rätselt der Leser mit jeder Seite, wo das Motiv für das Verschwinden der Russen und die darauffolgenden Morde liegt. Doch er lässt sich nicht in die Karten blicken, die Auflösung kommt erst zum Schluss.

Leseempfehlung? Ohne Einschränkung. Für wen? Krimifans jeder Couleur.